Projekt Marrakesh Teil 9 – mehr als nur eine Idee

  Projekt Marrakesh wird mehr als nur eine Idee. Vielleicht muss es sogar mehr werden, denn es macht einfach verdammt viel Spaß, mit dem 944 unterwegs zu sein. Eigentlich dachte ich, ich wäre mit dem Fahrzeug so weit fertig. Alles durchdacht, alles umgesetzt – bereit für die große Fahrt nach Marokko. Nach Afrika. Leider hat das Leben im letzten Jahr sein eigenes Drehbuch geschrieben. Und in diesem Drehbuch war Marokko nicht vorgesehen. Die Reise musste ich absagen. Und was soll ich im Nachhinein sagen? Es war vielleicht sogar gut so. Aus Marokko im Dezember 2025 wurde Kroatien im September 2026. Eine erste wirklich längere Testfahrt für den Porsche. Es ist nicht so, dass das Auto seit letztem Dezember nur irgendwo in der Ecke gestanden und auf seinen großen Auftritt gewartet hätte. Ganz im Gegenteil. Der 944 wurde bewegt. Auf kurzen Strecken, auf längeren Strecken und auch ganz normal im Alltag. Ohne größere Probleme. Alles im grünen Bereich. Damit war es auch etwas leichter, meine...

Ich mache die Rennfahrer-Lizenz...



Zlombol is every day  or  zlombol can be every day!

Das Leben hat mich wieder voll auf dem falschen Fuß erwischt. Auf all das, was die letzten Tage gebracht haben, war ich eigentlich auf der Fahrt zum Nordkapp oder zum Olymp vorbereitet. Aber nicht jetzt! Nicht auf der relativ kurzen Strecke. Knapp 2000km sind doch keinerlei Vorbereitungen wert. Dachte ich…und das war voll für den Arsch!

Der Plan sah vor, die letzten Urlaubstage des letzten Jahres für einen Rennfahrer-Lizenz zu opfern. Ein Kurs in Posen/ Polen entsprach genau meinen Vorstellungen. Da ich sowieso auf der Rennstrecke in Polen starten will….nicht mit dem Polonez…mit einem Fiat 126….wäre es angebracht auch genau dort, die Lizenz zu machen.

Gedacht, getan. Angemeldet für den  Freitag, den 28 März fuhr ich am Donnerstag  Nachmittag mit dem Polonez los. Im Auto :  für die paar Tage etwas Klamotten, mein Laptop, Handys, meine Fotokamera….ganz wichtig…mein nagelneuer Rennhelm…und….Gott sei dank….der Werkzeugkasten.
Die ersten 400km verlaufen absolut problemlos. Ich „schwimme“ mit dem Strom Richtung polnische Grenze. Auch auf der ganz linken Fahrspur ist der Polonez zu findenJ
Die Tachonadel zappelt nervös am Anschlag, jenseits der 180 km/h Marke und zwischen dem Gaspedal und dem Bodenblech ist noch reichlich Platz. Ein kurzer Kontrollblick auf das Navi …ich fahre 150 km/h…“Mist..ganz schöne Abweichung“. Egal … für ein Fahrzeug mit 75PS Bj 81…ist es trotzdem nicht schlecht. Ohne Tacho und Navi würde ich sagen ich bin schneller als 270km/h unterwegs…Vibrationen und Geräuschkulisse wie bei einem Jet kurz vor dem Abheben.    Hier geht es weiter....

Kommentare

  1. Hervorragend geschrieben, wann kommt die nächste Folge. 🕵️‍♀️

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    1. Vielen Dank. Wie gedacht, gefühlt und erlebt, so zu Papier gebracht. Die Geschichte wird auf jeden Fall weiter erzählt. So schnell wie möglich. VG

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